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06.09.2018, 15:20 Uhr
Zweifel an Berlins Brückenbewertung
Die Elsenbrücke ist erst vor zehn Jahren angeblich grundlegend saniert worden. Heute kündigte Senatorin Günther völlig überraschend an, dass das Bauwerk so schwerwiegend beschädigt sei, dass ein Neubau erforderlich ist.
Oliver Friederici, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin und Katrin Vogel, Wahlkreisabgeordnete aus Treptow-Köpenick

++ Elsenbrücke gehörte 2017 laut Anfrage noch nicht zu den maroden Bauwerken

Oliver Friederici, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin und Katrin Vogel, Wahlkreisabgeordnete aus Treptow-Köpenick, geben folgende Erklärung ab zu den erheblichen Schäden an der Elsenbrücke.

Oliver Friederici: „Die Elsenbrücke ist erst vor zehn Jahren angeblich grundlegend saniert worden. Heute kündigte Senatorin Günther völlig überraschend an, dass das Bauwerk so schwerwiegend beschädigt sei, dass ein Neubau erforderlich ist.

Wir fragen, warum bei der Sanierung ausgerechnet die tragenden Teile nicht eingeschlossen waren und warum dann auf eine regelmäßige Begutachtung offenbar verzichtet wurde? Die angekündigte Brücken-Erneuerung bedeutet Verkehrschaos über viele Jahre.“

Katrin Vogel: „Erst im Februar 2017 hatte ich die sanierungsbedürftigen Brückenbauwerke in Berlin beim Senat abgefragt. Es verwundert, dass die Elsenbrücke nicht aufgeführt war. Das lässt mich an der Qualität der Brückenbewertung des Senats zweifeln. Die aktuellen Risse in der Elsenbrücke sind jedenfalls sicher nicht über Nacht entstanden.“

Anlage:  Anfrage zu maroden Brücken

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